Roboterwettbwerb

22.05.2008

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Am 19.05.2008 startete der Roboterwettbewerb "Fit für die Zukunft" im Billstedt Center mit der

Eröffnung der Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“.

 

 
 

Invasion der Roboter in Billstedt

Die bundesweite Ausstellung "Roboter der Zukunft" startete ihre Tournee, dank des ECE Center Managers Klaus Banner im Billstedt Center. Klaus Banner und Justine Kluge begrüßten den neuen Hamburger Senator für Wirtschaft und Arbeit: Axel Gedaschko, den Bezirksbürgermeister Hamburg-Mitte Markus Schreiber und den Hauptgeschäftsführer der ECE Management Gruppe Dr. Andreas Mattner.

 Axel Gedaschko (Senator für Wirtschft und Arbeit)           Akteure der HipHop Akademie

Passend zur Ausstellung hatte das Team der HipHop Akademie eine Choreographie entworfen und durch Auftritte gezeigt was in diesem tollen Projekt des Kulturpalast in Billstedt steckt. Es waren tolle Impulse um Jugendliche für Technik zu sensibilisieren und zu begeistern. Unser Wirtschaftssenator Axel Gedaschko war ofensichtlich überrascht über die Qualität der Ausstellung und die fachkundige Führung. Ebenfalls sichtbar, begeisterte Gedaschko die Darbietung der HipHop Akademie, die er als ehemaliger Senator für Stadtentwicklung und Umwelt gefördert und eröffnet hatte.

Dr. Andreas Mattner (ECE Group)           Akteure der HipHop Akademie

Markus Schreiber dankte in seiner Ansprache dem Management der ECE für diese Ausstellung. Insbesondere hob M. Schreiber hervor  dass Klaus Banner in beeindruckender Weise in den 9 Monaten als Center Manager eine Öffnung in den Stadtteil betrieben hat, die Hamburgweit Vorbildfunktion für andere Unternehmen haben könnte. Zeigt doch sein Engagement, dass die Fortsetzung der Arbeit der Frau Brendel noch getopt werden konnte.

Bezirksbürgermeister Markus Schreiber, Senator Axel Gedaschko          Justine Kluge, Bernd P. Holst, Dr. Andreas Mattner, Markus Schreiber

Offensichtlich erfreuten Dr. Klaus Mattner von der ECE Gruppe diese Passagen Schreibers Rede sehr. Bleibt zu hoffen dass der ausgewiesene Hamburg Freezer´s Fan Mattner bei der wiederkehrenden Frau Ludmila Brendel Wert auf die Kontinuität in dieser Politik der Öffnung in den Stadtteil legt. Bleibt zu wünschen dass viele Schulklassen die Gelegenheit nutzen um die Ausstellung in Billstedt zu besichtigen und sich am Wettbewerb beteiligen.

Der Wettbewerb richtet sich an Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren, die Mannschaften bis zu 8 Schülern bilden. Die Mannschaften bekommen einen Bausatz zur Verfügung gestellt, mit dem sie in drei Monaten Vorbereitungszeit einen Roboter bauen sollen, der verschiedene Aufgaben lösen kann. Dabei beschäftigen sich die Schüler mit Themen wie der Sensorik, Elektronik und Programmierung der Roboter, und üben sich in Gruppenarbeit und taktischem Arbeiten.

Im Wettbewerb sollen die Mannschaften mit ihrem Roboter einen Planeten erkunden: der Roboter muss sich in dem fremden Terrain orientieren und zur Basisstation finden. Auf dem Weg dahin soll er Hindernisse  gekonnt umfahren und die umherliegenden Energiewürfel im Startfeld sammeln. Das Team, das diese Mission am besten bewältigen kann, gewinnt den Wettbewerb.

Grußwort von Alexander Otto ECE Projektmanagement Vorsitzender der Geschäftsführung .....hier klicken

Grußwort von Dagmar G. Wöhrl MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Koordinatorin der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft ....hier klicken

Grußwort des Präses der Handelskammer Hamburg, Dr. Karl-Joachim Dreyer ....hier klicken

Begriffsdefinition – Was steht hinter dem Begriff "Roboter – Robotics"?

Die Bezeichnung Roboter leitet sich aus dem Ursprung „Frondienst leisten“ sowie „ausüben schwerer Tätigkeiten“ ab, welche in abgewandelten Formen bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen. Roboter als Bezeichnung für eine „Menschmaschine“ verwendete erstmals 1920, der tschechische Autor Karel Capek. Außerdem sind Skizzen von Leonardo da Vinci aus dem 15.Jahrhundert bekannt, die derartige Maschinen abbilden. Die technische Vorraussetzung solche Zeichnungen zu realisieren, war natürlich damals noch nicht gegeben.

Roboter in der Gegenwart

Aus der modernen Industrie, sind Roboter heute schon gar nicht mehr wegzudenken. Sie kommen als Montage-, Schweiß- oder Bestückungshilfen in großer Zahl vor und erledigen hierbei Aufgaben, die schwer zugänglich, hoch präzise, oder gefährlich sind. Diese Roboter sind mit zahlreichen Sensoren zur Bilderfassung, Orientierung, und Kommunikation bestückt um Ihre Aufgaben optimal erledigen zu können.

Alexander OttoGrußwort von Alexander Otto ECE Projektmanagement Vorsitzender der Geschäftsführung

Ich freue mich mit Ihnen zusammen auf die Aktion „Das Jahrhundert der Roboter“ im Billstedt-Center. Die Ausstellung vermittelt viele unterschiedliche Einblicke in die Welt der Roboter und zeigt ihre Einsatzmöglichkeiten – wie z. B. als Industrieroboter, als Helfer im Haushalt oder als Roboter im Weltraum. In diesem Zusammenhang ist auch die Bionik wichtig – die Erforschung und Übertragung von Konstruktionsprinzipien und Problemlösungen der Natur in technische Anwendungen.

Roboter und Computer sind aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Dabei werden die nützlichen Helfer immer kleiner und „intelligenter“. Für die Entwicklung neuer Robotergenerationen benötigen wir junge Menschen, die sich für diese Technologien begeistern.

Der Schülerwettbewerb im Billstedt-Center ist eine großartige Möglichkeit, kreativen Köpfen die Welt der Roboter näher zu bringen. Die Teilnehmer können ihren eigenen Roboter entwickeln, der beim Wettbewerb durch Programmierung eine vorgegebene Aufgabe bewältigen muss. Das ist Unterricht einmal anders: Kinder und Jugendliche können hautnah mit Materialien und Werkstoffen arbeiten und naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch begreifen. In der Roboterwerkstatt im Billstedt-Center kann sich jeder Teilnehmer als Ingenieur beweisen.

Für die Zukunft unserer Gesellschaft und den Standort Deutschland ist es von großer Bedeutung, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen einzubringen und innovative Erfindungen umzusetzen. Dazu soll die Aktion im Billstedt -Center einen Beitrag leisten. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und viel Erfolg.

Ihr Alexander Otto

Dagmar G. WöhrlGrußwort von Dagmar G. Wöhrl MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Koordinatorin der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft

Das Jahrhundert der Roboter beginnt 2008 in Hamburg. Hier werden Kinder „fit für die Zukunft“ gemacht. Es ist faszinierend zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit einen Roboter bauen. Nebenbei lernen Kinder und Jugendliche, dass Technik und Naturwissenschaften etwas mit dem täglichen Leben zu tun haben und nicht bloßer Unterrichtsstoff sind. Die interaktive Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“ und der Schülerwettbewerb sind wichtige Bausteine, um mehr Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern.

Oftmals führen naturwissenschaftliche und technische Fächer in der Schule ein Schattendasein. Nur wenige wählen noch Physik als Leistungskurs. Dabei braucht der Innovationsstandort Deutschland gerade solche Fachkräfte, die eine fundierte naturwissenschaftlich-technische Ausbildung haben. Ohne qualifizierte, leistungsbereite Menschen, die offen sind für Neues, können wir im internationalen technologischen Wettbewerb nicht bestehen. Daher ist es notwendig auszubilden, weiterzubilden und insbesondere junge Menschen für Naturwissenschaft und Technik begeistern.

Eine konsequente Qualifizierung der Menschen erhält und sichert den Technologiestandort Deutschland und damit unseren Wohlstand auch für das 21. Jahrhundert. Daher hat die Bundesregierung Anfang des Jahres die Nationale Qualifizierungsinitiative verabschiedet. Ein wichtiges Element ist dabei die Werbung für technische und naturwissenschaftliche Fächer. Diese Ausstellung zeigt, wie praxisnah Themen wie Technik und Robotik vermittelt werden können.

Roboter sind heute aus unserem Leben auf der Erde und im Weltall nicht mehr wegzudenken. Zukünftig werden noch intelligentere Roboter konstruiert, die unseren Alltag erleichtern und verbessern. Für diese neuen Technologien müssen wir heute die Kinder und Jugendliche begeistern, denn sie sind die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure, die später Roboter und Technologien entwickeln. Mit dieser Ausstellung wird der Stellenwert von Technik und Robotik in der Gesellschaft gestärkt. Ich habe daher gerne die Schirmherrschaft übernommen und wünsche der Ausstellung und allen Schülerinnen und Schüler, die am Wettbewerb teilnehmen, viel Erfolg.

Ihre Dagmar Wöhrl

Dr. Karl-Joachim Dreyer (Präsident der Handelskammer Hamburg)Grußwort des Präses der Handelskammer Hamburg, Dr. Karl-Joachim Dreyer

Deutschland ist ein vergleichsweise rohstoffarmes Land. Es ist zu einer Binsenweisheit geworden, dass wir unseren Wohlstand nur über den Rohstoff „Wissen“ halten können. Dafür müssen wir bereit sein, in diesen Rohstoff verstärkt zu investieren. Die Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“ leistet genau das: Sie vermittelt Wissen über Roboter, einer Technikform, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Der begleitende Schülerwettbewerb animiert Schülerinnen und Schüler, sich mit der Robotertechnik besonders intensiv auseinanderzusetzen, indem sie einen Roboter bauen und mit ihm umzugehen lernen.

Wenn wir unseren Technologievorsprung halten und ausbauen wollen, müssen wir jungen Menschen Gelegenheit geben zu erkennen, dass technische Berufe spannende Tätigkeiten beinhalten. Hier ist besonders die Schule gefragt. Ich freue mich besonders, dass der Wettbewerb gerade die Schulen dabei unterstützt, Schülerinnen und Schüler am konkreten Beispiel der Roboter zu zeigen, wie wichtig Technik für das menschliche Leben ist.

Aus Sicht der Wirtschaft ist es ein unschätzbarer Vorteil, wenn sich junge Menschen so früh wie möglich mit Innovationen und Technik beschäftigen. Die Unternehmen benötigen gut ausgebildete Techniker und Ingenieure – gerade am Standort Hamburg. Besonders die Luftfahrtindustrie, der Schiffbau, die erneuerbaren Energien und der Maschinenbau sind hier Technologietreiber. In Hamburg sichert ein technischer Beruf in der Regel ein gutes Auskommen.

In diesen technischen Berufen entwickeln Menschen Innovationen. Durch eine Innovation entsteht etwas Neues und Nutzbares. Die Wirtschaft macht Innovationen der Allgemeinheit zugänglich, indem sie innovative Produkte auf den Markt bringt. In Innovationen, die durch den technischen Fortschritt möglich werden und durch die technischer Fortschritt möglich wird, liegen die Chancen für unsere Zukunft. Sie sind der Garant für unseren Wohlstand.

Nur mit Innovationen können wir in Deutschland unseren technologischen Vorsprung sichern. Die Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“ ist ein hervorragender Beitrag, die Bedeutung von Innovationen und ihre Vorteile herauszustellen. Ich wünsche daher den Veranstaltern der Ausstellung und den Schülerinnen und Schülern im Wettbewerb viel Erfolg!

Ihr Dr. Karl-Joachim Dreyer

 

 

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Stand: 22.05.08